Fragen und Antworten zum Bauen.

Was ist Baumanagement und was sind die Aufgaben eines Baumanagers?
Die Übernahme der originären Bauherrenaufgaben unter enger Einbindung des Bauherren, hinsichtlich wichtiger Entscheidungen, speziell im Hinblick auf Kosten.
Die Realisation des Gebäudes, unter den vom Bauherren gewünschten Ergebnissen und Zielen.
Wie können Bauarbeiten termin- und kosteneffektiv geplant und durchgeführt werden?
Hierzu ist Grundvoraussetzung, das der Bauherr seine Wünsche und Vorstellungen artikuliert und mit den eingeschalteten Planern in eine baubare Planung überführen lässt, erst dann wissen alle, was sie tun sollen.
Welche Schritte müssen bei der Planung und Durchführung eines Bauprojekts berücksichtigt werden?
Abgestimmte Grundlagen, damit Genehmigungsfähigkeit erreicht werden kann und Baubeginn sowie geplanter Nutzungsbeginn nicht verzögert werden.
Wie können Risiken und Herausforderungen bei Bauprojekten identifiziert und minimiert werden?
Risiken können im Vorfeld nur bei einer erfahrenen Bau-Crew vorausgeahnt werden - was zeigt wie schwierig dies ist. Identifikation und Minimierung von Imbonderabilien( Unvorhergesehenes) ist situativ nur im Einvernehmen mit den am Bau Beteiligten möglich, hier ist ein fairer Umgang mit Allen erforderlich.
Wie können Sicherheits- und Umweltvorschriften bei Bauprojekten eingehalten werden.
Durch latente Kontrollen seitens der Genehmigungs- und Überwachungsstellen, z. B. Bauaufsicht, Berufsgenossenschaft, und deren Erfüllungsgehilfen.
Wie können Auftragnehmer und Subunternehmer bei Bauprojekten ausgewählt und verwaltet werden?
Leider nur noch mit immer höherem Aufwand, gerade im Bereich öffentliches Bauen.
Am besten arbeitet man mit den Firmen zusammen, mit denen man bereits gearbeitet hat, da kann man die tauben Nüsse ausgrenzen. Leider geht das beim öffentlichen Bauen selten.
Wie können Bauprojekte nach Abschluss bewertet und verbessert werden?
Der Bauherr macht sich das immer einfach, keine Kostenüberschreitung und keine Terminverlängerung, dann ist alles gut.
Eine Nachkalkulation wird seitens der Auftragnehmer immer seltener gemacht, obwohl das dem Auftraggeber ganz einfach eine aktuelle Kostenentwicklung am Bau widerspiegelt.